Proteste gegen Bildungsreform in Chile gehen weiter

Chile: Proteste gegen Bildungsreform gehen weiter

Der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zufolge sind die Privatausgaben in Bildung in Chile die höchsten in der gesamten OECD. Ein Kind aus einer armen Familie habe es hier fünf mal so schwer, ein höheres Leistungsniveau zu erreichen, wie in jedem anderen entwickelten Land.

„Die Bildung darf nicht profitorientiert sein, die Bildung ist keine Ware“, hatte die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet nach ihrem Wahlsieg vor knapp einem Jahr gesagt. Im Oktober des vergangenen Jahres hat das chilenische Parlament die Bildungsreform der Bachelet-Regierung gebilligt.

Den einen geht der beschlossene Umbau von Universitäten und Schulen in Chile nicht weit genug, den anderen zu weit. Deshalb gehen laut gestrigem Bericht des Deutschlandfunk die Proteste weiter.

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Chile: Protest gegen Bildungsreform
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60 Prozent der Schulen in Chile werden von privaten Trägern betrieben, die mit dem Schulgeld kräftig Gewinn machen. Diesem Geschäft will die Regierung nun ein Ende bereiten und die Schulen für alle Kinder öffnen. Auch der Unterricht soll gratis sein. Doch dagegen gibt es harsche Kritik.
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